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Donau Post
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Der Nepaltempel in Wiesent: Die kuriose Sehenswürdigkeit rund 25 Kilometer östlich von Regensburg entwickelt sich immer mehr zu einer der wichtigsten Touristenattraktionen in ganz Ostbayern


Wiesent. (obx) Bei der Weltausstellung in Hannover vor acht Jahren war er eine der größten Attraktionen, seit dem Ende der Weltausstellung thront der Nepal-Tempel mit seinem 23 Meter hohen, vergoldeten Turm in einer idyllischen Gartenanlage in der Oberpfalz - und hat sich in kürzester Zeit zum Touristikmagnet entwickelt. Bis zu 3.000 Besucher wollen jeden Tag "Buddha in Bayern" sehen.  

Allein im vergangenen Jahr haben rund 50.000 Menschen das Bauwerk der Superlative in Wiesent (Kreis Regensburg) besucht. Rund 2.000 Nepalesen haben es in Handarbeit aus Holz geschnitzt. Insgesamt bringt der hölzerne Koloss rund 480 Tonnen auf die Waage. Geöffnet ist der Pavillon nur von Mai bis Oktober, und Samstag und Montag für drei bzw. vier Stunden. Die kuriose Sehenswürdigkeit rund 25 Kilometer östlich von Regensburg entwickelt sich immer mehr zu einer der wichtigsten Touristenattraktionen in ganz Ostbayern. Inzwischen überflügelt der Tempel mit seinen Besucherzahlen selbst viele der klassischen Highlights wie die Walhalla oder das Regensburger Fürstenschloss.

Nepaltempel-Besitzer Heribert Wirth weiß, was die Besucher und auch ihn selbst so beeindruckt: "Die Ruhe und besondere Atmosphäre im Tempel zieht die Menschen in ihren Bann." Schon zu EXPO-Zeiten war der Nepal-Himalaya-Tempel gefragt: viele Interessenten wollten das Kunstwerk haben. Den Zuschlag bekam aber die 2000-Seelen-Gemeinde Wiesent in Ostbayern, wo der Tempel auf einem Donauhang in direkter Nachbarschaft zur Ruhmeshalle Walhalla steht.
 
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Quelle: Idowa Donau Post
 
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