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Ostbayern: Positive Bilanz für Bund Naturschutz in der Oberpfalz PDF Drucken
TVA Aktuell
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Der Bund Naturschutz hat heute eine positive Bilanz seiner Arbeit in der Oberpfalz gezogen. Im Vordergrund der Aktivitäten standen im vergangenen Jahr der Einsatz für den Erhalt der Schönheit Bayerns und gegen den unsinnigen Flächenverbrauch.

Die wichtigsten Erfolge: Der Stopp der Erweiterung des Müllkraftwerkes Schwandorf und die Premiere der grenzüberschreitenden Umwelttage in Cham. Auch 2008 will der Bund Naturschutz das grüne Gewissen der Oberpfalz bleiben. Der Verein zählt dort 15.000 Mitglieder und Förderer.

Schwerpunkte des BN in der Oberpfalz 2008
  • Gefordert sieht sich der BN im Jahr 2008 v. a. im Einsatz gegen das jetzt im nördlichen Hessenreuther Wald (Lkr. Tirschenreuth) auf 180 ha geplante Motorsport- und Fahrsicherheitszentrum ( Bayern-Ring ) und weiterhin bei der ebenso unnötigen wie naturschädigenden Nordumfahrung Wackersdorf (Lkr. Schwandorf), die streckenweise sogar entlang des Naturschutzgebietes Charlottenhofer Weihergebiet führen soll.
  • Der Flächenverbrauch für Wohn- und Gewerbegebiete angesichts prognostizierter Bevölkerungsabnahme in Bayern wird unter dem Slogan "Bayerns Schönheit bewahren" weiter thematisiert werden. Dazu wird die neue Ausstellung "Wie wohnen - wo leben? Flächen sparen - Qualität gewinnen" auch durch die Oberpfalz touren schon jetzt gibt es dafür in fast allen oberpfälzer Landkreisen feste Termine.
  • Der BN wird dieses Jahr in der Oberpfalz seine Wächterrolle zur Sicherung des Staatswaldes noch intensiver wahrnehmen.
  • Die niederbayerischen Kreisgruppen können im Kampf um die frei fließende Donau ebenso mit breiter Unterstützung aus der Oberpfalz rechnen, wie die betroffenen MitbürgerInnen bei Zulassung des Volksbegehrens gegen den Transrapid.
  • Initiativen zum Klimaschutz werden weiter verstärkt. Insbesondere die Werbung für Wärmedämmung von Gebäuden als beste Umweltinvestition, die Verkehrswende Richtung Verkehrsvermeidung und -verlagerung auf die Bahn sowie Initiativen für Energiealternativen werden weiter vorangetrieben.
  • Mit Aktionen gegen Gentechnik im Essen will der BN den BürgerInnen mehr Sicherheit bei den Nahrungsmitteln verschaffen und eine Aufweichung des Gentechnikgesetzes verhindern.
Weitere Informationen unter www.bund-naturschutz.de

DW
 
 
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