Prozessbeginn - Polizist soll Informationen an Detektei weitergegeben haben PDF Drucken

 

TVA Aktuell
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Sie kennen die Szene vielleicht aus einem Krimi: Ein Privatdetektiv verfolgt ein verdächtiges Fahrzeug, doch der Fahrer hängt ihn ab. Kein Problem, denn der Detektiv hat schließlich Kontakte. Er zückt das Telefon und weiß in wenigen Minuten, wem das Auto gehört. Meist sitzt der geheimnisvolle Kontakt auf der Polizeiwache. So ähnlich könnte es in Regensburg passiert sein.

Schon im August 2006 hatte nämlich die Staatsanwaltschaft in Regensburg die Ermittlungen gegen zehn Polizisten aufgenommen, die im Verdacht standen, gegen das Dienstgeheimnis verstoßen zu haben. Sie sollen nämlich Kontakt zu einer Detektei in der Maximiliansstraße gehabt haben und an diese vor allem Namen und Daten entsprechender Personen weitergegeben haben.

Eineinhalb Jahre später, nämlich genau heute hat der Prozess gegen einen der verdächtigten Polizisten vor dem Regensburger Landgericht begonnen. Der Vorwurf: Verletzung des Dienstgeheimnisses.


MG

 

 
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